FAQ


  • Warum "Hebamme*" mit Sternchen? Auch wenn der Beruf Hebamme* vor allem mit Weiblichkeit in Verbindung gebracht wird, waren und sind nicht alle Hebammen* Frauen, sondern auch zum Beispiel trans*, nicht-binär, intersex, männlich. Darauf soll das Sternchen aufmerksam machen.
  • Kann ich mit euch eine Hausgeburt machen? Wenn du Interesse hast und wir freie Kapazitäten im Monat des voraussichtlichen Geburtszeitraums, melde dich bei uns per E-Mail. Gemeinsam herauszufinden, ob das Zuhause der geeignete Ort für die Geburt ist, bedeutet auch, sich den Verlauf der Schwangerschaft und die Gesundheits- und Krankheitsgeschichte gut anzuschauen. Es gibt Situationen, in denen wir von vornherein ausschließen, die Geburt im häuslichen Umfeld zu begleiten. Dazu gehören z.B. Mehrlingsgeburten, Beckenendlagengeburten oder bestimmte Vorerkrankungen.
  • Ich sehe mich eigentlich eher so als hetero... kann ich trotzdem euer Angebot in Anspruch nehmen? Klar! Wir geniessen es mit allen Familien zu arbeiten und glauben, dass alle von individueller, klient*innenzentrierter Hebammen*begleitung profitieren können.
  • Wieviele Hebammen* werden bei meiner Geburt dabei sein? Wir arbeiten in einem Team von mindestens zwei rufbereiten Hebammen*. Das bedeutet, dass wir immer mit zwei Hebammen* pro Geburt planen. Wenn Ihr Glück habt, könnte sogar eine Dritte dabei sein! Ab und an wird uns ein*e Hebammenstudent*in begleiten - ihr könnt euch jedoch aussuchen, ob diese*r bei eurer Geburt bzw. euren Terminen dabei sein soll. Uns ist es ein Anliegen, den Studierenden möglichst viel Einblick in unsere Arbeit zu geben, damit auch in Zukunft gute Hebammen*arbeit geleistet werden kann.
  • Was ist der Unterschied zwischen Hausgeburt und Geburtshausgeburt? Geburten zuhause und im Geburtshaus sind sich sehr ähnlich und wir haben in beiden Settings tolle Erfahrungen gemacht. Unser Equipment ist beispielsweise dasselbe. In der Hausgeburt kommen wir zu euch, sodass ein Ortswechsel während der Geburt oder unmittelbar danach im Regelfall nicht notwendig ist. Das Gefühl von Schutz und Geborgenheit und die daraus entstehende Sicherheit während der Geburt ist für manche im eigenen 'Nest' leichter zu erreichen. Für ein Neugeborenes, mit seinem frisch erworbenen Immunsystem, bedeutet dies auch eine geringere Konfrontation mit fremden Keimen.
  • Gibt es nicht voll viel nach einer Geburt zu putzen? Nein! In den allermeisten Fällen gibt es nach einer Geburt gar nicht viel zu tun. Wir geben dir eine kleine ToDo-Liste an die Hand, damit du dein Zuhause auf die Geburt vorbereiten kannst. Normalerweise dauert es nicht mehr als 20 Minuten danach alles wieder aufzuräumen.
  • Ich hätte sehr gerne eine Wassergeburt, habe aber keine Wanne. Heißt das, ich kann keine Hausgeburt haben? Definitiv nicht! Es gibt viele Leute, die einen Geburtspool besitzen und diesen weiter verkaufen oder verleihen. Neu gekauft werden muss nur der sterile Überzug für den Pool.

  • Erschrecke ich nicht meine Nachbar*innen, falls ich laut bin bei der Geburt? Wir werden oft gefragt, ob Hausgeburten nicht die Nachbar*innen stören. Dazu würden wir gerne die Geschichte einer Familie erzählen, die wir vor Jahren einmal betreut haben: Die Familie hatte Angst, zu laut zu sein, und hatte die Nachbar*innen bereits Wochen im Vorfeld vorgewarnt. Am Tag nach der Geburt ging eine*r von ihnen im Haus herum, um sich für die Geduld zu bedanken. Zur allgemeinen Überraschung waren die Nachbar*innen jedoch alle enttäuscht, weil sie gar nichts von all der Aufregung mitbekommen hatten. Sie haben nicht einen Ton gehört! Wir besprechen das ausführlich falls es Sorgen macht.

  • Wer kann bei meiner Geburt dabei sein? Wen möchtest du denn dabei haben? Suche dir Menschen aus, mit denen du so einen intimen Moment teilen willst, die dich unterstützen, an dich glauben, dich empowern und für dich einstehen. Es kann hilfreich sein, wenn die Person(en) selbst tolle Erfahrungen mit Geburten hatten. Das können Freund*innen, Partner*innen, Familienmitglieder, Doulas und viele andere sein. Wir können dir helfen, dein Geburtsteam so zu koordinieren, dass du immer eine Person an deiner Seite hast, die gerade genügend Motivation und Kraft für dich übrig hat, aber dass du dich gleichzeitig auch nicht überwältigt fühlst von der Anzahl an Menschen im Raum. Es gibt auch Menschen, die am liebsten alleine ihr Kind gebären - manchmal ist es also auch gut, die Anzahl der begleitenden Personen möglichst klein zu halten.

  • Können ältere Geschwister auch bei der Geburt dabei sein? Es ist Eure Entscheidung, wer die Geburt Eures Kindes miterleben soll. Für manche Gebärenden fühlt es sich am besten an, wenn ihre Kinder bei der Geburt in der Nähe sind, andere können sich besser entspannen, wenn sie wissen, dass diese anderswo gut umsorgt werden. Für manche Kinder kann es eine großartige Erfahrung sein, die Geburt eines Geschwisterkindes mitzubekommen! Wir werden zusammen mit Euch die Geburt gut vorbereiten und dieses Thema gern in einem individuellen Gespräch mit euch vertiefen.

  • Muss ich Kosten privat tragen? Schaue auf unsere Kosten Seite nach.