Unser Team

Wir haben Cocoon 2019 gegründet. Unser Kollektiv besteht zur Zeit aus fünf Hebammen*. Manche von uns sind selbst Eltern, manche nicht, manche sind queer, manche Allies (Verbündete). Wir sind weiß, cis und trans*. Unsere Erstsprachen sind Deutsch bzw. Englisch. Eine Hebamme* spricht außerdem Spanisch. 

Imogen Raye Minton

Hi, ich bin Imogen (meine Pronomen sind sie/ihr).

Ich komme ursprünglich aus den USA, und wohne seit 2007 in Berlin. Vor meiner Ausbildung zur Hebamme, habe ich mein Master in Gender and Public Health in Berlin bekommen. Als Hebamme habe ich in unterschiedlichen Settings gearbeitet - als Hausgeburtshebamme und Beleghebamme sowie im Geburtshaus. Menschen während des transformativen Prozesses Eltern zu werden zu unterstützen ist für mich ein Weg für Social Justice zu arbeiten.

Ich bin weiss, cis, and queer. Ich spreche Englisch als erster Sprache, und Deutsch als zweiter. Manchmal habe ich das Gefühl ich werde aber nur schlechter in beide Sprachen...

Ich bin sehr froh zusammen mit so tollen Hebammen* dieses Kollektiv zu gründen.

Cato Warm

Hey, ich bin Cato (meine Pronomen sind keines/ they/them/er).

Seit 2003 lebe ich in Berlin und habe hier nach meinem Studium der Kommunikationswissenschaften, Publizistik und Psychologie 2009 meine Ausbildung zur Hebamme* begonnen.

Mir liegt eine trans*- und queersensible Versorgung in dieser transformativen Lebensphase sehr am Herzen, es ist für mich sehr bereichernd und wertvoll so viele verschiedene Menschen in dieser Zeit begleiten zu können.

Bevor wir 2019 "Cocoon" gegründet haben, habe ich 6 Jahre freiberuflich in der "Hebammerie" gearbeitet und Beleggeburten in einer Berliner Klinik begleitet. Ich bin sehr glücklich mit so wunderbaren Kolleg*innen dieses Kollektiv gegründet zu haben und freue mich auf alle weiteren lernenden, herausfordernden, solidarischen Jahre.

Ich selbst bin weiß, queer, trans*, nicht-binär, Elternteil von drei wundervollen Menschen, spreche deutsch and a Iittle  shy to speak english.

Vanessa Böhm

Hey ich bin Vanessa (mein Pronomen ist sie).
Nach Berlin bin ich gekommen 2017 nach meinem Studium B.Sc. Midwifery an der Hochschule für Gesundheit in Bochum. Mich hat es direkt in die außerklinische Geburtshilfe gezogen und ich habe bis 2021 gemeinsam mit dem Geburtshaus-Maja-Team Geburtshaus- und Hausgeburten begleitet und Aufgaben in der Geschäftsleitung übernommen.
Die Arbeit als Hebamme* ist für mich ein Teil meiner feministischen Praxis, in der es um eine achtsame Begleitung und um die Stärkung der reproduktiven Rechte geht. Mit dem Kollektiv habe ich einen Ort und ein Team gefunden, um genau diese Ideen zu vertiefen und einen sicheren Raum für diese sehr intensive Lebensphase von Geburt und Elternschaft mitzugestalten.
Ich bin queer und cis. Ich spreche Deutsch und Englisch.

Kjell A. Bühler

Hey, ich bin Kjell (Pronomen: sie).

Ich bin queer und cis, seit unserer Gründung 2019 im Kollektiv und seit 2020 Hebamme. Gerade schließe ich nebenbei das Studium B.Sc. Midwifery an der EHB ab. Vorher habe ich Erziehungswissenschaften und Gender Studies studiert und u.a. im Bereich Sexualpädagogik gearbeitet.

Während meiner Ausbildung Cocoon mitzugründen, hat mir viel Kraft für die Hebammenarbeit gegeben. Werdende Familien in ihrem Prozess, und insbesondere während der Hausgeburt, begleiten zu dürfen, bedeutet mir viel. Politisch ist es mir super wichtig, dafür zu arbeiten, dass die Geburtshilfe rassismuskritisch, queerfeministisch und transsensibel wird, dass die Selbstbestimmung der schwangeren und gebärenden Person im Mittelpunkt steht.

Ich spreche Deutsch und Englisch.

Leonie Friedrich

Hey, ich bin Leo (mein Pronomen ist sie/ihr).

Anfang 2019 zog es mich nach Berlin, nachdem ich 6 Jahre Haus- und Geburtshausgeburten gemeinsam mit tollen Kolleginnen aus dem Geburtshaus Bonn begleiten durfte. Ich schätze mich glücklich, hier so schnell so wunderbare Menschen gefunden zu haben, mit denen wir gemeinsam das Hebammen*kollektiv gründeten. Hebamme zu sein bedeutet für mich auch politische Arbeit zu leisten. Das Kollektiv ermöglicht mir, diesen Anspruch noch besser umzusetzen. Ich genieße es, in der außerklinischen Hebammen*arbeit mehr Zeit und Raum für Gestaltung zu haben - zum Beispiel um Vertrauen durch Beziehung zu schaffen.  Die braucht es oft, um Menschen im Elternwerden in ihrer gewohnten Umgebung gut begleiten zu können.

Ich bin selber weiß, cis, hetero und Ally (Verbündete). Ich spreche Deutsch, Spanisch und Englisch.